| 6. v:nm festival |
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Beim 6. v:nm festifal performte Eva Flatscher (Malerei) mit dem Wiener Komponisten, Interpreten zeitgenössischer und improvisierter Musik Franz Hauzinger (Trompete). Sein Instrument, die (Viertelton-)Trompete, weiß der konsequente Sucher völlig frei und klischeelos zu spielen. Von der klassischen Jazzidiomatik hat er sich weitgehend abgewandt und lotet seine Mikrotonalität, Klangtiefen sowie -oberflächen auf eine einzigartige Weise aus, die spröde, mitunter intime Schönheit erzeugt. Die sich in der Malerei von Eva Flatschers LIGHTPAINTING in curser und pixel wieder finden. Franz Hauzinger setzt wie Eva Flatscher auf Risiko und stete unkonventunelle Erweiterungen des ästhetischen Kosmos. So stieß er auf die Arbeit der Wiener Künstlerin, die ihn sehr faszinierte und interessierte."Mit Franz traf ich zum ersten mal einen Musiker, der im musikalischen Bereich so denkt, wie ich im bildnerischen....", freut sich Eva Flatscher. "...man kann direkt miteinander spielen", so Franz Hauzinger. Dies taten die beiden ziemlich häufig, und die Idee zu einem Projekt für das v:nm festival nahm konkrete Gestalt an, als Franz Hauzinger seinen alten Freund Kazuhisa Uchihashi (Gitarre, Electronics) als Mitspieler gewinnen konnte. Kazuhisa Uchihashi, der Gitarrist aus Osaka ist einer der Ur-Improviser der japanischen Szene und mittlerweile einer der weltweit renommiertesten Spieler der freien improvisierten Musik. Uchihashi verband schon früh die Weglinien von Jazz, Rock und Noise/Free-Improv. Die Bands First Edition und Altered States sowie sein Mitwirken bei Ground Zero, wo er neben Otomo Yoshihide einer der Impulsgeber war, legten nachhaltig Zeugnis davon ab. Kazuhisa Uchihashis Verständnis und Sensibilität bereicherte die LIGHTPAINTING Performance auf starke Weise. „Wir improvisieren auf jeden Fall“, sagte Franz Hauzinger, wobei der Blick auf die Auseinandersetzung und das Spiel mit dem Visuellen für ihn ganz besonders spannend ist. „Es wird eine Mischung aus konkreten und abstrakten Elementen werden, für die wir uns relativ freigestellt haben. Wir können in allen Kontexten spielen.“ Die Premiere dieses Trios konnte, wie vorrausgesagt Geist und Sinne erregen, wobei die Lokalität, des IEM/ CUBE in Graz dem Vorhaben entgegen kam.
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